„Rasse“ als Naturerbe. Die völkische Ökologie des ehemaligen DDR-Oppositionellen Michael Beleites

Michael Beleites. Foto: imago images / Robert Michael

Michael Beleites steht in der Tradition jener Strömung innerhalb der ökologischen Bewegung, die sich durch Biozentrismus und eine fundamentale Kritik an Fortschritt und technisch-wissenschaftlicher Zivilisation auszeichnet. In der Neuen Rechten stößt er damit auf Sympathie.

Als bei der rechten Protestbewegung „Pegida“ in Dresden der Ruf „Wir sind das Volk!“ erschallte, bekundete dies auch den Anspruch der neuen Montagsdemonstranten, in der Nachfolge der oppositionellen Bürgerbewegung der DDR zu stehen. Inzwischen übernimmt die Partei „Alternative für Deutschland“ mit Plakatsprüchen wie „Vollende die Wende!“ diese Rolle. Auf nicht wenige ostdeutsche Wählerinnen und Wähler der AfD wirkt diese Inszenierung überzeugend, obwohl unter ihnen in groteskem Kontrast dazu auch die DDR-Ostalgie blüht.

Gäbe es nicht einige frühere SED-Kritiker und Akteure der DDR-Opposition, die inzwischen in die ideologische Nähe der AfD geraten sind, wäre dieser politische Erfolg der Neuen Rechten kaum möglich. Gelegentlich fällt im Rückblick nun ein Verdacht auf die ganze Bürgerbewegung, gewiss zu Unrecht. Dass Menschen, die zu Zeiten der DDR drangsaliert oder gar inhaftiert worden sind, eine Abneigung gegen alles, was wirklich oder vermeintlich sozialistisch ist, entwickelt haben, ist psychologisch verständlich. Merkwürdiger ist, dass einige von ihnen auch mit der westlichen, liberalen Demokratie fremdeln, für die sie 1989/90 selbst auf die Straße gegangen sind. Fast zwanghaft ergehen sie sich nun in Gleichsetzungen von DDR und BRD.

Einen Ansatz zur Erklärung bietet die Beobachtung, dass schon in der Opposition der achtziger Jahre viele sich weder mit der DDR noch mit der BRD identifizieren mochten und stattdessen von einem „Dritten Weg“ zwischen Sozialismus und Kapitalismus träumten. [1] Während inzwischen wohl die meisten ehemaligen Oppositionellen in der „sozialen Marktwirtschaft“ diesen dritten Weg sehen, einige andere noch immer für einen „demokratischen Sozialismus“ kämpfen, gibt es eine dritte Gruppe, die den Lockrufen des Nationalismus erliegt. Dieser hatte – besonders in seinen Radikalformen Faschismus und Nationalsozialismus – ja ebenfalls immer behauptet, er sei der gesuchte dritte Weg zwischen Kapitalismus und Kommunismus. [2]

Ein aufschlussreiches Beispiel bietet der Landwirt und ökologische Publizist Michael Beleites. In den achtziger Jahren hatte sich Beleites mit großem Mut in der Friedens- und Umweltbewegung der DDR engagiert. [3] 1988 veröffentlichte er mit Hilfe der evangelischen Kirche die Schrift Pechblende, in der er auf die verheimlichten Gefahren des Uranbergbaus der SDAG „Wismut“ hinwies. [4] Die Broschüre machte den jungen Umweltschützer zum Hauptzielobjekt der Staatssicherheit. [5] 1989/90 überwachte er dann deren Auflösung als Mitglied des Bürgerkomitees von Gera. Von 2000 bis 2010 amtierte er als Sächsischer Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen. In mehreren Projekten arbeitete er mit Politikern der Grünen zusammen, die sich inzwischen jedoch von ihrem ehemaligen Weggefährten verabschiedet haben. [6]

Seit einigen Jahren ist Beleites im rechtsradikalen Milieu tätig. 2015 verfasste er ein Vorwort zu der Pegida-Lobschrift Spaziergänge über den Horizont des Künstlers und Feuilletonisten Sebastian Hennig. [7] Hennig half später als Gesprächspartner dem AfD-Politiker Björn Höcke, seine politische Bekenntnisschrift Nie zweimal in denselben Fluss abzufassen. [8] Beleites zählt auch zu den Gästen des rechtsintellektuellen Begegnungszentrums „Kulturhaus Loschwitz“ in Dresden, in dem auch andere ostdeutsche Rechtsabbieger wie Angelika Barbe, Siegmar Faust, Vera Lengsfeld, Hans-Joachim Maaz, Monika Maron, Uwe Tellkamp und Arnold Vaatz verkehren. Jüngst schrieb Beleites den Leitartikel für die erste Ausgabe einer „Zeitschrift für Naturschutz“ namens „Die Kehre“, die Naturfreunde für rechte Ideologie begeistern soll. [9] Die Werbetrommel für diese Neuerscheinung rührte wiederum Björn Höcke.

Angesichts der Tatsache, dass sowohl die westlichen als auch die sozialistischen Gesellschaften vielfach vor Umweltproblemen versagten und versagen, ist der Versuch durchaus begreiflich, im ökologischen Denken eine Alternative zum „kapitalistische[n] und kommunistische[n] Wachstumswahn“ [10] zu suchen. Wieso aber geriet Michael Beleites auf diesem Weg ins Dickicht des völkischen Denkens? Eine Brücke von Grün zu Braun bietet traditionell der Sozialdarwinismus. Doch eben diesen lehnt Beleites ausdrücklich ab. Bezeichnend ist jedoch die Weise, in der dies geschieht: „Wenn der permanente Daseinskampf aller gegen alle ein Naturgesetz wäre, dann wäre der Kapitalismus ein naturgemäßes Sozial- und Wirtschaftssystem und eine quasi natürliche Werteordnung. Doch das ist er nicht.“ [11] Beleites lehnt nicht die Vorstellung ab, die Biologie schreibe den Menschen eine bestimmte Lebensart als naturgemäß vor. Er bejaht diesen Biologismus. Die darwinistische Lehre vom Kampf ums Dasein lehnt er ab, weil sie als Rechtfertigung für das „Wettbewerbssystem“ [12] dient, das er für das Grundübel der Gesellschaft hält.

In seinem umfangreichen Buch Umweltresonanz. Grundzüge einer organismischen Biologie hat Beleites den Versuch unternommen, die Evolutionstheorie Darwins zu widerlegen. Das in Treuenbrietzen erschienene Werk hat es bislang noch nicht vermocht, die Evolutionsbiologie zu revolutionieren. Das liegt womöglich weniger an der Arroganz der Fachwelt, über die Beleites klagt, als daran, dass es sich um ein offenkundiges Produkt des Wunschdenkens handelt: Weil Beleites den Sozialdarwinismus verabscheut, aber den Biologismus nicht aufgeben will, konstruiert er in einem Umkehrfehlschluss eine nicht-darwinistische Biologie, die einer harmonischen, kooperativen Gesellschaft die normative Grundlage geben soll. Nach dieser Lehre geschieht die Einpassung der Arten in ihre Umwelt nicht durch den Mechanismus von Mutation und natürlicher Selektion, sondern durch eine „Umweltresonanz“ zwischen Lebewesen und Umgebung, die auf der Vererbung erworbener Eigenschaften und einer „von oben nach unten wirkenden Kausalität“ [13] beruht.

Auch ein nicht-darwinistischer Biologismus hat jedoch seine Tücken und Abgründe. Beleites’ „organismische Biologie“ ist tatsächlich eine Rückkehr zur romantischen Naturphilosophie, die den Kosmos von Ordnung und Sinn durchwaltet sieht. Eine solche spirituelle Weltanschauung erlaubt es, den „Zauberstab der Analogie“ [14] großzügig zu gebrauchen. Beleites begreift nicht nur Lebewesen, sondern auch „überindividuelle Einheiten“ wie „Populationen“ und „Ökosysteme“, ja sogar die ganze Erde als „Organismus“, dessen Teile nicht kämpfen, sondern zusammenwirken, um das Ganze zu reproduzieren. [15] Eine solche Entwertung des Individuums zum Werkzeug höherer Zwecke ist mit einem demokratischen Menschenbild allerdings nicht vereinbar. Stattdessen führt Beleites denn auch „Bienenvolk“ und „Ameisenstaat“ als alternative Beispiele organischer und harmonischer Lebensgemeinschaften an. [16]

Nicht weniger fatal wirkt sich die Übertragung der Lehre von der „Umweltresonanz“ auf die Sphäre der menschlichen Gesellschaft aus. Da Beleites an die naturwüchsige Verknüpfung aller Lebewesen mit ihrer Umgebung glaubt, muss er die moderne Mobilität der Menschen verdammen:

„Fast alles, was das ‚Zeitalter der Globalisierung‘ kennzeichnet, resultiert aus einer allgemeinen Auflösung der Bindungen des Menschen an die Realitäten unserer Erde. Da die bodenlose Gesellschaft ignoriert, dass die Menschheit in dem Sinne ein Teil der Erde ist, wie ein Organ ein Teil des Organismus ist, ist sie eine selbstmörderische Gesellschaft.“ [17]

Beleites imitiert in solchen Tiraden die traditionell völkische Verdammung von kosmopolitischen Lebensformen. Auch die damit obligatorisch verbundene Schuldzuweisung an die Adresse der „parasitären Strukturen des Finanzsystems“ [18] fehlt nicht. (Als konsequenter Biologist dürfte er an Parasiten eigentlich nichts auszusetzen haben, gibt es sie doch auch in der Natur.) Die Privatbiologie dient darüber hinaus auch zur Rechtfertigung der Rassentrennung:

„So oft auch von kultureller oder genetischer Vielfalt gesprochen wird, die bodenlose Gesellschaft unserer Tage ist auf eine Nivellierung aus. […] [D]ie globalisierte Welt begünstigt nicht nur eine Auflösung der geographischen Rassen, sondern sie will diese ausdrücklich. Wer die Identität einer geographischen Rasse oder Rassengruppe als einen Wert ansieht, wird oft als ‚Rassist‘ geächtet. Die allgemeine Negierung der biologischen Tatsache geographischer Menschenrassen kann zwar den einzelnen vor rassistischer Diskriminierung schützen, aber sie kann und will nichts mehr tun, wenn eine ganze Rasse oder Rassengruppe insgesamt in ihrer Existenz bedroht ist.“ [19]

Die „Rassenvielfalt“ wird zum „kostbare[n] Naturerbe“ [20] erklärt – der Kampf um Rassenreinheit mithin zum Zweig des Naturschutzes. Diese Argumentation ist selbst nach Beleites’ eigener Theorie unsinnig: Die „Umweltresonanz“ müsste ja dafür sorgen, dass fremde Individuen an einem neuen Ort nach einer Weile die nötige Einpassung erwerben. Auch Beleites’ Furcht vor einer kommenden globalen „Einheitsrasse“ [21] ist irrational. Seiner eigenen Lehre zufolge vermindert sich durch (vermeintlich unnatürliche) Populationsmischung die „Variationsbreite“ nicht, sie erhöht sich. [22] All die Pseudowissenschaft dient keinem anderen Zweck als der Legitimation von Ressentiment und rassistischer Ausgrenzung:

„Wenn Menschen mit der geographischen Herkunft und der ‚Farbe‘ ihrer Population ein Gefühl der Identität entwickelt haben und pflegen, sollte man das nicht als ‚Blut-und-Boden-Ideologie‘ diskreditieren. Es geht darum, dass Menschen einer ‚Population‘ meist das Bedürfnis haben, sowohl in ihrer angestammten Heimat, als auch unter ihresgleichen zu leben.“ [23]

Joseph Arthur de Gobineau, der theoretische Begründer des modernen Rassismus, verkündete einst als Grundidee seiner Lehre, die „Vermischungen“ von Rassen seien die Ursache für die „Degeneration“ von Völkern und Kulturen. [24] Diese These wird von Michael Beleites nicht nur sinngemäß, sondern wörtlich wiederholt. [25]

Neben dem Biologismus ist die Zivilisationsfeindschaft die zweite Brücke, die Menschen aus dem ökologischen Denken in die völkische Ideologie führen kann. Auch über sie schreitet Beleites. Seiner Ansicht nach befindet sich die Menschheit auf einem Irrweg, seit sie die „Ur-Sozialordnung“ der Jäger und Sammler verlassen hat. In ihr habe noch ein „Alpha-Mann“ durch seine „natürliche Autorität“ für Stabilität gesorgt. [26] Als zweitbeste Lösung erscheint die „bäuerliche Lebensform“ des sesshaften Selbstversorgers. [27] In ihr habe die Menschheit noch einmal ein „Gleichgewicht mit sich und der Natur“ [28] gefunden, zu ihr müssten die Menschen daher jetzt zurückkehren, um sich vor dem sonst unausweichlichen Untergang zu retten. Als Inbegriff allen Übels erscheint – wie in der Tradition des völkisch-konservativen Denkens üblich – die moderne Großstadt, konzentriert sich in ihr doch technischer Fortschritt, kommerzieller Wettbewerb, sozialer Widerstreit, kosmopolitische Mischung und sexuelle Ausschweifung. Beleites ruft dagegen dazu auf, mit der Familie aufs Land zu ziehen, um dort endlich wieder den Acker mit dem eigenen Pferd zu pflügen und den eigenen Ausscheidungen zu düngen. [29] Ob dieser Ruf von den Städtern massenhaft erhört wird, bleibt abzuwarten.

Beleites steht in der Tradition jener Strömung innerhalb der ökologischen Bewegung, die sich durch Biozentrismus und eine fundamentale Kritik an Fortschritt und technisch-wissenschaftlicher Zivilisation auszeichnet. Im Gegensatz zu pragmatischeren, an den Bedürfnissen der Menschen ausgerichteten Ansätzen zieht sie viel Aufmerksamkeit auf sich, bewirkt aber wenig, weil ihr pessimistisches Weltbild praktisch wenig brauchbar ist. [30] Dass im fundamentalökologischen Denken stets auch Relikte der Religion wie die Ideen des Sündenfalls und der Apokalypse halbsäkularisiert überleben, bestätigt auch das Beispiel von Beleites:

„Ob es sich um die Erde, um die Natur oder um das Göttliche handelt – der moderne Zivilisationsmensch will oder kann nichts über sich akzeptieren. Er will und kann sich nicht unterordnend in etwas einfügen, das er nicht selbst gemacht hat. Da Himmel und Erde göttliche Kategorien sind, kann man das, was ich als bodenlose Gesellschaft bezeichne, getrost auch gottlose Gesellschaft nennen.“ [31]

Der Kulturpessimismus bleibt, wie schon Fritz Stern feststellte, allezeit eine politische Gefahr. [32] Beleites folgt seinem Vorbild Rudolf Bahro, der nach Anfängen als reformkommunistischer Dissident in der DDR auf der Suche nach einer „Alternative“ [33] schließlich bei der nationalistischen Esoterik landete, das individualistische, materialistische und rationalistische Denken für alle Übel der Welt verantwortlich machte und sich Erlösung von einem „grünen Adolf“ [34] versprach. Auch Beleites findet Hoffnung nur noch in paradoxer Illusion: „Warum sollte es nicht auch freiheitliche Alternativen zur Demokratie geben?“ [35] Der politische Weg der beiden Männer ähnelt sich auch im Motiv der „persönlichen Unzufriedenheit“ [36], die nach Fritz Stern für Kulturpessimisten überhaupt typisch ist. Beleites berichtet:

„In den 1980er Jahren engagierte ich mich in der unabhängigen Umweltbewegung der DDR. Dort thematisierten wir die globalen ‚Grenzen des Wachstums‘ und suchten nach Alternativen zur marxistischen und kapitalistischen Wachstumslogik gleichermaßen – also nach einem ‚Dritten Weg‘ für eine Gesellschaft, die nicht das sie tragende Naturkapital der Erde aufzehrt. Im Herbst 1989 habe ich geglaubt, dass Demokratie uns diesem Ziel näher bringt. Seither hat die an die Wettbewerbs- und Wachstumsdynamik gebundene Demokratie unseren Anteil an der Plünderung der globalen Naturressourcen nochmals vergrößert. […] Vielleicht ist es an der Zeit, ohne Denkverbote an die Debatten über einen Dritten Weg wieder anzuknüpfen?“ [37]

Nicht nur, aber besonders in Ostdeutschland ist eine solche Enttäuschung verbreitet. Indem sie ihre völkische Ideologie mit ökologischen Versatzstücken ausstaffieren, machen sich Demagogen wie Björn Höcke das Unbehagen nutzbar. [38] Der intellektuelle Eigenbrötler Michael Beleites liefert für diese politische Strategie nur die Stichworte.

Wie soll man solcher Agitation begegnen, gerade angesichts der Tatsache, dass die Demokratie tatsächlich Schwierigkeiten mit globalen Umweltproblemen wie dem Klimawandel hat? Es ist gewiss nicht hinreichend, sich auf eine vermeintliche „Alternativlosigkeit“ der bestehenden ökonomischen und politischen Verhältnisse zurückzuziehen. Und doch bleibt es zuerst notwendig, einer völkischen „Alternative“ entgegenzutreten, die autoritäre Sehnsucht, rassistische Beschränktheit und Zivilisationsverachtung als Elemente naturgemäßer Existenz auszugeben versucht.

Fußnoten

[1] Vgl. Christof Geisel: Auf der Suche nach einem dritten Weg. Das politische Selbstverständnis der DDR-Opposition in den 80er Jahren. Berlin: Ch. Links, 2005.

[2] Vgl. Zeev Sternhell, Mario Snajder, Maia Asheri: Die Entstehung der faschistischen Ideologie. Von Sorel zu Mussolini. Aus dem Französischen von Cornelia Langendorf. Hamburg: Hamburger Edition, 1999.

[3] Vgl. Michael Beleites: Die ökologische Bewegung in der DDR und ihre Rolle im Umbruch. In: Andrea Papst/Catharina Schultheiß/Peter Bohley (Hg.): Wir sind das Volk? Ostdeutsche Bürgerrechtsbewegungen und die Wende. Tübingen: Attempto, 2001, S. 49-63.

[4] Die Schrift erschien nach der Wiedervereinigung in einer überarbeiteten Fassung als: Altlast Wismut. Ausnahmezustand, Umweltkatastrophe und das Sanierungsproblem im deutschen Uranbergbau. Frankfurt am Main: Brandes und Apsel, 1992.

[5] Vgl. Michael Beleites: Untergrund. Ein Konflikt mit der Stasi in der Uran-Provinz. Berlin: Basis-Druck, 2., erw. Aufl. 1992.

[6] Der Dresdner Grünen-Politiker Achim Wesjohann hat schon vor einigen Jahren argumentativ die Unvereinbarkeit von Beleites’ Weltanschauung mit der Programmatik seiner Partei dargestellt: Anmerkungen zu Michael Beleites’ Pegida-Sympathie, https://nanopdf.com/download/anmerkungen-zu-michael-beleites-pegida_pdf.

[7] Vgl. Sebastian Hennig: PEGIDA. Spaziergänge über den Horizont. Eine Chronik. Mit einem Vorwort von Michael Beleites und Karikaturen von Peter Willweber. Neustadt an der Orla: Arnshaugk Verlag, 2015.

[8] Vgl. Nie zweimal in denselben Fluss. Björn Höcke im Gespräch mit Sebastian Hennig. Mit einem Vorwort von Frank Böckelmann. Lüdinghausen und Berlin: Manuscriptum, 2. Aufl. 2018.

[9] Vgl. Michael Beleites: Die menschengemachte Überhitzung. Zur Entropie der Industriegesellschaft. In: Die Kehre. Zeitschrift für Naturschutz, 1/2020, S. 7-13.

[10] Vgl. Michael Beleites: Umweltresonanz. Grundzüge einer organismischen Biologie. Treuenbrietzen: Telesma, 2014, S. 586.

[11] Michael Beleites: Land-Wende. Raus aus der Wettbewebsfalle! Marburg: Metropolis, 2016, S. 43.

[12] Beleites: Land-Wende, S. 41.

[13] Beleites: Umweltresonanz, S. 511.

[14] Novalis: Die Christenheit oder Europa. In: Novalis: Werke, Tagebücher und Briefe Friedrich von Hardenbergs. Hg. von Hans-Joachim Mähl und Richard Samuel. 3 Bände. München/Wien: Hanser, 1978, Bd. 2, S. 732-750, hier S. 743.

[15] Beleites: Umweltresonanz, S. 14.

[16] Beleites: Umweltresonanz, S. 596.

[17] Beleites: Umweltresonanz, S. 551.

[18] Beleites: Umweltresonanz. S. 614.

[19] Beleites: Umweltresonanz, S. 567f.

[20] Beleites: Umweltresonanz, S. 12.

[21] Beleites: Umweltresonanz, S. 604.

[22] Beleites: Land-Wende, S. 46f.

[23] Beleites: Umweltresonanz, S. 605.

[24] Versuch über die Ungleichheit der Menschenracen. Vom Grafen Gobineau. Deutsche Ausgabe von Ludwig Schemann. Erster Band. Stuttgart: Fr. Frommanns Verlag (E. Hauff), 1898, S. 31f.

[25] Vom „Rassenmischung“ spricht Beleites in Umweltresonanz, S. 604, von „Degeneration“ als übler Folge urban-kosmopolitischer Lebensweise an unzähligen Stellen.

[26] Beleites: Umweltresonanz, S. 596.

[27] Beleites: Land-Wende, S. 21.

[28] Beleites: Umweltresonanz, S. 13.

[29] Vgl. Beleites: Land-Wende, S. 151-176.

[30] Vgl. zum dauernden Widerstreit dieser beiden Strömungen: Joachim Radkau: Die Ära der Ökologie. Eine Weltgeschichte. München: C.H. Beck, 2011.

[31] Beleites: Umweltresonanz, S. 578.

[32] Fritz Stern: Kulturpessimismus als politische Gefahr. Eine Analyse nationaler Ideologie in Deutschland. Aus dem Amerikanischen von Alfred P. Zeller. Mit einem Vorwort von Norbert Frei. Stuttgart: Klett-Cotta, Neuausgabe 2005.

[33] Vgl. Rudolf Bahro: Die Alternative. Zur Kritik des real existierenden Sozialismus. Köln und Frankfurt am Main: Europäische Verlagsanstalt, 1977.

[34] Rudolf Bahro: Logik der Rettung. Wer kann die Apokalypse aufhalten? Ein Versuch über die Grundlagen ökologischer Politik. Berlin: Union, 1990, S. 358.

[35] Beleites: Umweltresonanz, S. 598.

[36] Stern: Kulturpessimismus als politische Gefahr, S. 274.

[37] Beleites: Umweltresonanz, S. 598.

[38] Vgl. zu den gegenwärtigen Versuchen von Rechtsradikalen, sich selbst auch als ökologische Alternative zu präsentieren: Andrea Röpke und Andreas Speit: Völkische Landnahme. Alte Sippen, junge Siedler, rechte Ökos. Berlin: Ch. Links, 2. akt. Aufl. 2019.